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Gesundheitszentrum Federsee setzt auf VR-Technologie

Neue Therapiegeräte sollen Therapeuten unterstützen

Gesundheitszentrum Federsee setzt auf VR-Technologie

Rehabilitation wird immer wichtiger und erfordert Innovationen, die die Genesung von Patienten verbessert. Deshalb hat die Schlossklinik Bad Buchau im Januar drei medizinische Geräte der Marke Khymeia erworben. Der VRRS EVO ist ein Virtual-Reality-System mit bis zu 20 verschiedenen Rehamodulen, welches individuell konfiguriert werden kann. Mit dem PHYSIO werden motorische, statische und dynamische Haltungs- kardiorespiratorische Übungen durchgeführt. Der COMPACT wird im neuropsychologischen und logopädischen Bereich eingesetzt. 

Die Schlossklinik Bad Buchau ist die erste Klinik in Deutschland, welche die Geräte der italienischen Firma Khymeia installiert hat. Mit diesen innovativen Technologien sollen die klinischen Bedürfnisse aller Patienten erfüllt werden. Bei den Khymeia-Produkten handelt es sich um medizinische Geräte, die auf die Rehabilitation von Patienten mit neurologischen, orthopädischen und postoperativen Indikationen ausgerichtet sind. Dank Sensoren, von magnetischen Sensoren bis hin zu Trägheitssensoren, Gesichtsverfolgungskameras und Balanceboards, sind die Geräte in der Lage, den Rehabilitationsprozess zu beschleunigen und effektiver zu gestalten. „Nach den ersten Wochen lässt sich sagen, dass wir, wie auch unsere Patienten, viel Spaß mit den neuen Geräten haben. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Patienten darauf einlassen, um ihren persönlichen Erfolg zu erleben“, freut sich Anja Pohlschmidt, therapeutische Leiterin.

Der VRRS (virtual reality rehabilitation system) EVO ist das fortschrittlichste Virtual-Reality-System für Rehabilitation und Prävention der Welt. Der sogenannte HUB ist extrem einfach zu bedienen und mit einer exklusiven Bibliothek mit über 800 Übungen ausgestattet. Der EVO wird individuell konfiguriert, so dass jedem Patienten bis zu 20 Module/Therapieeinheiten zur Verfügung stehen. An den HUB können verschiedene Peripheriegeräte angeschlossen werden, wie beispielsweise eine VR-Brille, Sensoren, Balanceboards und vieles mehr. Durch visuelle, Ton- und Haptik-Feedbacks wird man durch die Übungen geleitet. Diese werden später für die Auswertung verwendet. 

Der PHYSIO zeichnet sich durch einen großen vertikalen Monitor aus, welcher sich besonders für die motorische, statische und dynamische Haltungs- und kardiorespiratorische Reha eignet. Der Bildschirm fungiert als eine Art großer Spiegel, mit dem der Patient die Übungen durchführt – komplett selbstständig ohne einen Physiotherapeuten, welche dennoch stets in Reichweite sind, für Fragen und Hilfestellungen. Für den logopädischen Bereich wurde der COMPACT angeschafft. Er wird für die kognitive Therapie, Sprach- und Gesichtstherapie und zu guter Letzt für kardiorespiratorische Therapie eingesetzt. Das Gerät ist portabel, wodurch Übungen auch direkt am Bett des Patienten durchgeführt werden können, sollte dieser nicht gehfähig sein; beispielsweise aufgrund eines Schlaganfalls. 

„Wir sind weiterhin sehr gespannt wie unsere Patienten darauf reagieren und wie sie sich auf diese Technologie verlassen. Bisher war das Feedback äußerst positiv, da es doch was anderes ist, was Neues – Therapie soll auch Spaß machen“, so Pohlschmidt. Weshalb wurden diese Geräte angeschafft? Nicht um das Personal einzusparen, sondern um das Personal noch mehr zu unterstützen und den Patienten die beste Betreuung zu ermöglichen. Bei der Ausführung der Übungen ist immer ein Therapeut dabei. Er weist die Patienten ein, wertet die Berichte im Anschluss aus, gibt Tipps und vieles mehr. „Die Technologie entwickelt sich immer weiter. Wir sind dankbar, dass diese nun auch in der Rehabilitation eingesetzt werden und wir mit diesen innovativen Gerätschaften für die Zukunft gerüstet sind“, betont PD. Dr. med. Gottfried Müller, ärztlicher Direktor am Gesundheitszentrum Federsee und Chefarzt für Psychosomatik in der Schlossklinik Bad Buchau.

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