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Modernste Gangtherapie in der Schlossklinik Bad Buchau

Seit Mai können Patienten mit dem Gangroboter lyra wieder laufen lernen

Modernste Gangtherapie in der Schlossklinik Bad Buchau

Mitten in der Coronazeit gibt es gute Nachrichten aus der Schlossklinik Bad Buchau: Mit dem Gangroboter lyra von der medica Medizintechnik GmbH verbessern sich für viele Patienten die Chancen, wieder besser gehen zu lernen. Ganz nebenbei entlastet das Gerät auch die Therapeuten. „Wir sind sehr glücklich über die lyra“, so Anja Pohlschmidt, Therapeutische Leiterin der Klinik. „Und das Schöne ist, dass wir auch von den Patienten nur gute Rückmeldungen bekommen.“

Für viele Patienten der Schlossklinik Bad Buchau ist das Gehen eines der wichtigsten Ziele nach einer schweren neurologischen Krankheit. Durch eine regionale Zusammenarbeit mit der medica Medizintechnik GmbH aus Hochdorf profitieren Patienten wie Therapeuten seit einigen Monaten von einem der modernsten Gangtherapiegeräte. Das Therapeutenteam aus 13 Physio- und Sporttherapeuten hat sich schnell an die Arbeit mit dem neuen Trainer gewöhnt. Ein großer Vorteil sei, dass man auch während des Trainings an den Patienten herankomme und genügend Platz habe, um mit ihm zu arbeiten. Auch der unkomplizierte barrierefreie Zugang trifft auf Lob. Therapieleiterin Pohlschmidt fügt hinzu: „Was für uns in der Klinik immer wichtig ist, aber in Zeiten von Corona eine noch viel größere Rolle spielt, sind gute Desinfektionsmöglichkeiten. Die vielen glatten Oberflächen der lyra machen es uns da echt einfach.“

Auch die Rückmeldung von Patienten, die bisher mit einem älteren Gerät trainiert und damit den direkten Vergleich haben, sei sehr gut. Einer der größten Vorteile sei, dass im Gegensatz zum Vorgängergerät in der THERA-Trainer lyra nicht nur stärker betroffene Patienten behandelt werden können. Auch für mobilere Patienten, bei denen es hauptsächlich um die Ganggeschwindigkeit und eine gleichmäßige Schrittlänge gehe, sei die lyra optimal, so Pohlschmidt. Ihr zufolge können fast alle Patienten der Klinik mit neurologischen Krankheitsbildern die lyra nutzen. Darunter seien viele Schlaganfall- und MS-Patienten, aber auch Menschen mit Parkinson oder sogar ALS im Anfangsstadium. „Im Schnitt sind unsere Patienten ca. zwei- bis dreimal pro Woche in der lyra“, erläutert Pohlschmidt. „Da wir im gleichen Therapieraum auch andere Trainingsgeräte stehen haben, an denen parallel weitere Patienten trainieren, entsteht in jeder Therapieeinheit eine kleine Trainingsgruppe, in der sich die Patienten zum Teil gegenseitig motivieren“, so Pohlschmidt weiter.

Die Klinikleitung und Dr. Alexander Unrath, Chefarzt Neurologie in der Schlossklinik, sind mit der Neuanschaffung ebenfalls sehr zufrieden. „Durch das neue Gerät können unsere Therapeuten wesentlich effizienter arbeiten. Der Transfer der Patienten vom Rollstuhl in die lyra ist unkompliziert und geht schnell. Das war uns wichtig, weil wir so einen Großteil der Therapiezeit tatsächlich auch für das Training nutzen können und nicht für lästige Vorbereitungen brauchen“, so Dr. Unrath. Für Anja Pohlschmidt gibt es noch ein weiteres Argument – die Motivation: „Wir können die Trainings der einzelnen Patienten lückenlos dokumentieren. Seit wir mit der lyra arbeiten, ist die Leistungserweiterung der Patienten damit auch Ärzten und Kostenträgern gegenüber nachweisbar. Und nicht nur wir Therapeuten, sondern auch die Patienten selbst können ihre Fortschritte schwarz auf weiß sehen. Für viele ist das natürlich eine große Motivation, noch besser zu werden!“

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