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Ottmar Hahn, Patient der Federseeklinik im Interview

Ottmar Hahn, Patient der Federseeklinik im Interview

Eine Reha zu Corona-Zeiten? Wie läuft das ab? Bin ich da sicher? Rabia Arslan, Studentin an der Pädagogischen Hochschule Weingarten, führte ein Interview mit Ottmar Hahn, der bereits mehrmals in der Federseeklinik zur Reha war und den direkten Vergleich hat.


Warum benötigen Sie aktuell eine Reha?
Ich habe eine Vollprothese am rechten Knie erhalten und kam direkt im Anschluss vom Krankenhaus in die Federseeklinik.

Haben Sie sich die Federseeklinik ausgesucht oder wurden Sie zugewiesen?
Über die Jahre bin ich jetzt mittlerweile das 4. Mal in der Federseeklinik und mir hat es eigentlich jedes Mal gefallen. Das Ambiente des ganzen Hauses ist super. Was mir sehr gut gefällt ist, dass man das Gebäude nicht verlassen muss um bspw. in die Therme zu gelangen. Hier ist alles unter einem Dach. Die ganze Belegschaft ist meines Erachtens sehr gut.

Wie wurden Sie auf uns aufmerksam?
Eigentlich über Mundpropaganda durch Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen.

Wenn Sie an Ihren letzten Besuch vor Corona denken, welche Abläufe haben sich am stärksten verändert?
Gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen haben sich verändert. Man geht mit viel mehr Bedacht aufeinander zu. Man möchte nichts falsch machen und eine Ansteckung vermeiden. Man ist einfach vorsichtiger.

Das heißt die soziale Interaktion ist etwas eingeschränkter nicht mehr so wie bei ihren vorherigen Besuchen?
Genau so würde ich es bezeichnen.

Wie ist Ihre Meinung zu den aktuellen notwendigen Spielregeln im Haus?
Ich war im letzten Jahr während Corona auch schon in der Federseeklinik. Während es zu Anfang noch Probleme mit der Thermennutzung gab, ist das nun sehr gut gelöst. Innerhalb von drei Wochen durfte ich bereits 6 oder 7 Mal die Therme besuchen. Des Weiteren finde ich die Händedesinfektion und Maskenpflicht gar nicht so schlimm. Beispielsweise finde ich es sehr gut, dass die Matten, nach jeder Therapiestunde desinfiziert werden. So habe ich ein sehr gutes Gefühl.

Überwiegt bei Ihnen, dass Sie aktuell eine Reha bei uns verbringen können oder sind die Einschränkungen zu stark?
Man muss sich überlegen, wie ist es eigentlich zuhause? Dort bin ich allein und an Krücken gebunden und dadurch in meiner Freizeit ziemlich eingeschränkt. Hier ist mein Tagesablauf abwechslungsreich und durchgeplant. Ich komme raus und kann mich mit Menschen unterhalten und gemeinsam trainieren. Das habe ich zuhause nicht.

Also ist für sie eines der Hauptmotivationen wieder mehr Kontakt zu anderen Menschen zu haben?
Ja, um Kontakte zu pflegen und sich einfach auszutauschen. Und ich habe tatsächlich keine Angst gehabt, da ich weiß, hier wird besonders auf Sauberkeit und Hygiene geachtet. Ich hatte aber auch davor keine Angst, dass ich mich hier mit Corona infiziere.

Ist es Ihnen lieber mit verstärkten Maßnahmen hier eine Reha anzutreten oder würden Sie sich zuhause wohler fühlen?
Ich würde trotz allem hier her in die Federseeklinik kommen. Ich bin hier stationär viel besser aufgehoben. Hier habe ich meine Therapien, den Kontakt zu anderen Menschen. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben.

Fühlen Sie sich ausreichend geschützt?
Ja, auf jeden Fall.

Wie finden Sie unser Therapeutenteam?
Alle Therapeuten die ich kennengelernt habe sind sehr freundlich. Sie können einen wirklich motivieren und gehen auf jeden individuell ein. Sie unterstützen einen, wenn etwas nicht ganz so gut funktioniert oder bremsen einen wenn man doch mal übermotiviert ist.

Was fällt Ihnen besonders auf im Vergleich zu der Zeit vor Corona?
Das einzige was sich verändert hat, ist der gesellschaftliche Umgang miteinander. Aber sonst ist alles beim alten geblieben.

Das heißt die Maske und weitere Sicherheitsmaßnahmen, dass fällt Ihnen gar nicht mehr auf oder rückt bei Ihnen eher in den Hintergrund?
Es ist schon ein gewisses Handicap. Da ich z.B. schlechter höre und die Lippenbewegung meines Gegenübers nicht sehen kann. Darüber hinaus sieht man leider nicht, ob jemand hinter der Maske einen gerade aus- oder anlacht.

Würden Sie die Federseeklinik erneut besuchen trotz Corona?
Sicher. Wenn eine andere Klinik ein gleichgutes Zeugnis hat, dann würde ich auch in eine andere Klinik gehen. Mir geht es nicht direkt um die Klinik, sondern um meine Gesundheit und mein Wohl. Ich möchte aber auch nicht in eine, die total überholt ist.

Ich war auch an einer anderen Klinik, die eher abgelegen war. Hier an der Federseeklinik ist alles in der Nähe. Wenn ich etwas brauche, dann laufe ich kurz in die Stadt. Bei der anderen Klinik musste ich bspw. mit dem Auto in die nächste Stadt fahren. Die Federseeklinik liegt sehr zentral und Bad Buchau bietet alles was man braucht.

Vor Corona sind wir abends immer in der Stadt spazieren gegangen und haben auch mal ein Gläschen Wein getrunken.

Würden Sie die Federseeklinik weiterempfehlen?
Auf jeden Fall. Was ich jedem empfehlen möchte ist der Wackelwald, den Federsee und das Ried. Es gibt viel zu sehen und zu erleben. Auch Bad Buchau selbst hat eine große Geschichte. Wenn man hier sein darf, dann ist es auf jeden Fall ein schönes Erlebnis. Allein deswegen würde ich es schon weiterempfehlen. Die Gastronomie ist in der Nähe, Apotheken, Banken und Einkaufsläden.

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